Kenianisch
Kaimati
Kaimati sind weiche, mit Hefe zubereitete kenianische Küstenklößchen, die goldbraun frittiert und mit einem duftenden Kardamom-Zuckersirup überzogen werden. Am besten serviert man sie warm, mit leicht knuspriger Außenseite und süßem, klebrigem Überzug.
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Zutaten
- Weizenmehl1 Tasse
- Instanthefe1/2 TL
- Kristallzucker1 TL, plus 1/2 Tasse für den Sirup
- Gemahlener Kardamom1/2 TL, geteilt
- Salz1/8 TL
- Warme Kokosmilch oder warmes Wasser1/2 Tasse
- Wasser1/4 Tasse, für den Sirup
- Zitronensaft1/2 TL
- Pflanzenöl2 Tassen, zum Frittieren
Zubereitung
- In einer Schüssel das Mehl, die Hefe, 1 TL Zucker, 1/4 TL Kardamom und das Salz mischen.
- Die warme Kokosmilch oder das Wasser nach und nach hinzufügen und mit der Hand oder einem Holzlöffel rühren, bis ein dicker, klebriger Teig entsteht, der langsam vom Löffel fällt.
- Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen, bis er aufgegangen und blasig ist.
- Während der Teig geht, den Sirup zubereiten, indem man in einem kleinen Topf 1/2 Tasse Zucker, 1/4 Tasse Wasser, Zitronensaft und die restlichen 1/4 TL Kardamom verrührt.
- Den Sirup 5 to 7 minutes köcheln lassen, bis er leicht eingedickt ist, dann warm und vom Herd genommen halten.
- Das Pflanzenöl in einem tiefen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen, bis ein kleiner Tropfen Teig darin kräftig zischt und stetig nach oben steigt.
- Die Fingerspitzen anfeuchten oder mit zwei kleinen Löffeln kleine Teigportionen ins heiße Öl geben und in Portionen frittieren, ohne den Topf zu überfüllen.
- Die Kaimati beim Frittieren 4 to 5 minutes wenden, bis sie gleichmäßig goldbraun und durchgegart sind.
- Die Kaimati mit einer Schaumkelle herausheben und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen.
- Solange sie noch heiß sind, die Kaimati im warmen Sirup wenden, bis sie gleichmäßig überzogen und glänzend sind.
- Warm servieren, damit zusätzlicher Sirup an den Klößen haften bleibt.
Häufige Fragen
Kann ich Kokosmilch im Kaimati-Teig durch Wasser oder Kuhmilch ersetzen?
Ja. Warmes Wasser funktioniert gut und verleiht einen leichteren, neutraleren Geschmack. Kokosmilch sorgt für Reichhaltigkeit und ein dezentes Kokosaroma. Kuhmilch kann auch verwendet werden, sollte aber warm sein und nicht überhitzt werden, da dies die Hefe verlangsamen kann.
Wie lange sollte ich den Kaimati-Teig gehen lassen und woran erkenne ich, dass er fertig ist?
Normalerweise etwa 1 Stunde an einem warmen Ort. Der Teig ist fertig, wenn er aufgebläht, schaumig und leicht aufgegangen aussieht. Ist die Küche kühl, kann es länger dauern; geht er zu schnell auf, solltest du früher nachsehen.
Was sind die häufigsten Fehler beim Frittieren von Kaimati?
Die größten Fehler sind zu heißes Öl, zu dünner Teig und ein überfüllter Topf. Zu heißes Öl bräunt die Außenseite, bevor der Kern gar ist; ein überfüllter Topf senkt die Temperatur und macht die Kaimati fettig und kompakt.
Wie bewahre ich übrig gebliebene Kaimati und Sirup auf?
Abgekühlte Kaimati in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur bis zu einem Tag aufbewahren oder bis zu 3 Tage im Kühlschrank. Vor dem Servieren kurz erwärmen. Den Sirup separat im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Eingießen oder Eintauchen sanft erwärmen.
Wie serviere ich Kaimati am besten?
Serviere sie warm, direkt nach dem Frittieren mit warmem Kardamom-Zitronen-Sirup überzogen oder beträufelt. Am besten schmecken sie frisch, außen knusprig und innen weich. Man kann sie auch leicht mit Zucker bestäuben, aber der Sirup verleiht den klassischen Geschmack.